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Dieses Thema enthält 8 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  FreddyCetus vor 1 Jahr, 2 Monate.

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    Beiträge
  • #4880

    FreddyCetus
    Teilnehmer

    Hier können schöne Lieder in dutscher Sprache gepostet werden

  • #4881

    FreddyCetus
    Teilnehmer

    Über meiner Heimat / Zug der Schwäne

    C G C G
    1. Über meiner Heimat Frühling seh ich Schwäne nordwärts fliegen.
    a E a E a ( G )
    Ach, mein Herz möcht sich auf grauen Eismeerwogen wiegen.

    2. Schwan im Singsang deiner Lieder grüß die grünen Birkenhaine.
    Alle Rosen gäb ich gerne gegen Nordlands Steine.

    3. Grüße Schweden, weißer Vogel, setz an meiner statt die Füße
    auf den kalten Fels der Ostsee, sag ihr meine Grüße.

    4. Grüß das Eismeer, grüß das Nordkap, sing den Schären zu, den Fjorden:
    Wie ein Schwan sei meine Seele auf dem Weg nach Norden.

  • #4985

    FreddyCetus
    Teilnehmer

    Abends treten Elche

    I.
    a d a
    Abends treten Elche aus den Dünen,
    E a
    Ziehen von der Palve an den Strand.
    d a d a
    ||: Wenn die Nacht, wie eine Gute Mutter
    E a
    Leise deckt ihr Tuch auf Haff und Land :||

    II.

    Ruhig trinken sie vom Großen Wasser,
    darin Sterne wie am Himmel stehn.
    ||: Und sie heben ihre starken Köpfe,
    lautlos in des Sommerwindes Wehn. :||

    III.

    Langsam schreiten wieder sie von dannen,
    Tiere einer längst vergangnen Zeit.
    ||: Und sie schwinden in der ferne Nebel,
    wie im hohen Tor der Ewigkeit. :||

  • #4986

    FreddyCetus
    Teilnehmer

    Am Westermannslöhnstief
    I.
    a d a
    Am Westermanns Löhnstief, pfeift eisiger Wind,
    d a E a
    und schaukelt die See wie die Mutter ihr Kind.
    C G C G
    Am Westermanns Löhnstief ist alles so Grau,
    d G E a
    wir fangen den Hering, den Kabeljau.

    Ref.
    d a E a
    Tschiree macht die See, tschira, tschiree,
    d a E a
    tschiree macht sie See, tschira, tschiree.

    II.
    Durch Tage und Nächte, wir kurven in Nordisches
    und hieven die Zappelnde Beute an Bord.
    Wir kehren den Hering und salzen ihn ein,
    sind voll unsre Kantjes wir fahren Heim.

    III.
    Südwestern das Ölzeug und Isländer Wams,
    was nützen die Plünen im Schneeflockentanz.
    Ein Daumen breit Schluck aus der Buddel mit Rum,
    das krempelt uns wieder ´ne weile um.

    IV.
    Spring über die Reling Jan Rasmus Tschiree, fass Taue,
    halt fest die Taue, sonst fährst du zur See.
    So mancher fuhr tief in den Meer Keller weg,
    der Teufel soll holen den Höllendreck.

  • #4987

    FreddyCetus
    Teilnehmer

    An Land

    I.
    C a
    Heute wird wohl kein Schiff mehr gehen,
    d G
    und keiner geht vor die Tür.
    C a
    Alle sind heut verschüchtert,
    d G
    nur ich bin es nicht, und das liegt an dir.
    E7 a
    Am Fenster fliegt eine Kuh vorbei
    F
    da kommt jede Hilfe zu spät.
    C G C
    Ein Glas auf die Kuh, und eins auf die See.

    II.
    Ich Liebe die See, und sie liebt mich auch.
    Hörst du wie sie nach mir ruft?
    Ich hätte sie nie verlassen soll´n,
    das ist es was sie mir klar machen will.
    Wenn hinter uns der Deich nicht wär,
    käm jede Hilfe zu spät.
    Ein Glas auf den Deich, und eins auf die See

    III.
    Hier wurd ich an Land gespühlt,
    hier setz ich mich fest.
    Von dir weht mich kein Sturm mehr fort,
    bei dir werd ich bleiben solang du mich lässt.
    Meine Hand kommt in deine,
    und jede Hilfe zu spät.
    Ein Glas auf uns, und eins auf die See.

  • #4988

    FreddyCetus
    Teilnehmer

    Andre´die das Land so sehr nicht Liebten
    I.
    G D
    Andre, die das Land so sehr nicht liebten,
    e C G
    war´n von Anfang an gewillt zu geh´n;
    e C G
    ihnen – manche sind schon fort – ist besser
    D
    ich doch müsste mit dem eignen Messer
    e C D G
    meine Wurzeln aus der Erde dreh´n.

    II.
    Keine Nacht hab´ ich seither geschlafen,
    und es ist mir mehr als weh zu Mut.
    Viele Wochen sind seither verstrichen,
    alle Kraft ist längst aus mir gewichen,
    und ich fühl´, das ich daran verblut´.

    III.
    Und doch müßt´ ich mich von hinten heben,
    sei´s auch nur, zu bleiben wo ich war.
    Nimmer kann ich, wo ich bin gedeihen
    draußen braucht ich wahrlich nicht zu schreien,
    denn mein leises Wort war immer wahr.

    IV.
    Seiner wär ich wie in alten Tagen sicher,
    schluchzend wider mich gewandt,
    hätt´ ich Tag und Nacht nicht nur zu heißen,
    mich samt meiner Wurzeln aus zu reißen
    und zu setzten in ein andres Land.

  • #4989

    FreddyCetus
    Teilnehmer

    Anuschka
    I.
    a F G
    die Haspa ausgeraubt und ich steige in den Flieger
    a F G
    die Taschen voller Moos und dann geht es ab nach Riga
    F e
    das Flugzeug stürzte ab
    F e
    mitten in die Taiga
    F e
    ich überlebe knapp

    II.
    die Taschen schnell geschnappt und da hör´ ich schon Sirenen
    und auf meiner flucht kommt mir eine Frau entgegen
    und sie nimmt mich mit nach Haus
    sie schenkt mir Wodka ein
    fängt an mich zu umgarnen
    Mann wer sagt da nein

    Ref.
    tuluhraluhrah …

    III.
    ich wache morgens auf meine Hände suchen ihre Beine
    mit schrecken stell ich fest ich bin hier ganz alleine
    die Frau ist abgehaun
    mit dem Inhalt meiner Taschen
    ich vertrau nie mehr den Fraun

  • #4990

    FreddyCetus
    Teilnehmer

    Arbeiter von Wien

    I.
    e H7 e
    Wir sind das Bauvolk der kommenden Welt
    a e H7 e
    Wir sind der Seemann, die Saat und das Feld
    e H7 e
    Wir sind die Schnitter der kommenden Saat
    a e H7 e
    Wir sind die Zukunft und wir sind die Tat

    Ref.
    e H7 e
    So flieg du flammende, du rote Fahne
    D G
    voran dem wegen den wir zieh´n
    a e
    wir sind der Zukunft getreue Kämpfer
    H7 e
    wir sind die Arbeiter von Wien

    II.
    Herrn der Fabriken, ihr Heeren der Welt
    endlich wird eure Herrschaft gefällt
    wir die Armee die, die Zukunft erschafft´
    sprengen der Fesseln hängende Haft

    Ref.

    III.
    Wie auch die Lüge uns schmähend umkreist
    alles besiegend erhebt sich der Greis
    Kerker und Eisen zerbricht seine Macht
    wenn wir und rüsten zu letzten Schlacht

  • #4991

    FreddyCetus
    Teilnehmer

    Auf vielen Straßen

    I.
    a d a
    Auf vielen Straßen dieser Welt,
    E a
    habt ihr euch sorglos um getrieben,
    d a
    |: so ohne Zeit und ohne Geld,
    e a
    der Tippellei verschrieben. 😐

    II.
    Was galt euch Armut, was Gefahr?
    Ihr habt verachtet und zerschunden
    |:Da draußen treibend Jahr für Jahr
    doch euer Glück gefunden.:|

    III.
    Habt manches Lied der Einsamkeit,
    wohl in die Nacht hinaus gesungen.
    |: Auf fremden Meeren, fern der Zeit
    ist euer Sang verklungen. 😐

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